Montag, 4. Juli 2011

Hanka & Frank Koebsch zeigen Aquarelle und Pastelle

Ausstellung im Haus der Stadtwerke Rostock



Hanka & Frank Koebsch zeigen vom 08.07 bis zum 09.09.2011 Aquarelle und Pastelle im Haus der Stadtwerke Rostock. Fast alle ihrer Bilder haben Augenblicke, Schnappschüsse, Motive aus Mecklenburg Vorpommern festgehalten. Es sind oft die Kleinigkeiten im Leben, die Blumen am Feldrand, die Brandung der Ostsee, eine Möwe, die Fischerboote, ein Blick in die Landschaft und die Menschen, die uns täglich wunderbare Augenblicke schenken.
Auch wenn Frank Koebsch beruflich zwischen Berlin, Bremen, Frankfurt /M., Hamburg, Hannover, Luzern, Rostock pendelte, bleibt der Lebensmittelpunkt des Ehepaars Koebsch Mecklenburg- Vorpommern. Was beide so schätzen und auch brauchen, sind die Weiten der Landschaft, die Anziehungskraft der Ostsee, die Ruhe und Beschaulichkeit der Natur und das Unverwechselbare der Menschen im Lebensumfeld der Künstler. Beide arbeiten mit ihrer eigenen Handschrift und der entsprechenden Technik, so dass auch dann, wenn beide das gleiche Motiv vor Augen haben, andere Schwerpunkte gesetzt werden, andere Bilder entstehen.
Es ist bereits das dritte Mal nach 2006 und 2008, dass das Ehepaar Koebsch mit Unterstützung der Stadtwerke eine Ausstellung realisieren kann. Nach Ausstellungen u.a. in Berlin, Binz, Greifswald und Hamburg freuen sich beide auch bei dieser Ausstellung in der Kröpeliner Str. 32 auf viele Besucher und wünschen schon heute viel Spaß beim Betrachten der Bilder.

Die Ausstellung ist montags bis freitags von 09.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Johann Gustav Grunewald in Barth




Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Malerei des 19.
Jahrhunderts,

nach der großen Ausstellung „Geburt der Romantik“ in Greifswald 2010 präsentiert das Vineta-Museum der Stadt Barth erstmalig in Deutschland das Schaffen des Friedrich-Schülers Johann Gustav Grunewald. Der junge Johann Gustav Grunewald sucht sein Lebensglück in der „Neuen Welt“. Neben seiner Hoffnung bringt Grunewald die Auffassungen zur romantischen Malerei seines Lehrers Caspar David Friedrich mit nach Amerika.
Die Faszination des neuen Kontinents lässt den Künstler nicht unberührt. Vor allem die archaischen Naturpotenziale, die übermächtigen, fast ungenutzten Ressourcen überwältigen den Neuankömmling. Kaum ein Bild könnte diese Urkraft des Kontinents besser widerspiegeln als die Niagarafälle, die, von Grunewald vielfach abgebildet, auch zum Titelgemälde der Ausstellung gewählt wurden.
Dieses Naturschauspiel aus atemberaubender Schönheit, tosender Kraft und unkalkulierbarer Gewalt, das sowohl die pantheistische Religiosität des Künstlers als auch die Aufbruchstimmung der „Golden Years“ metaphorisiert, hat Grunewald immer wieder fasziniert und zu neuen Gemälden getrieben. Ein eindrucksvolles Lebenswerk entstand im Brückenschlag Deutschland-Amerika-Deutschland.
Der Katalog geht in seinem Umfang und in der Bewertung des Gesamtwerks weit über die in Barth vorgestellten Werke hinaus und bietet die derzeitig umfangreichste Arbeit zum Œuvre des Deutsch-Amerikaners.

Dr. Gerd Albrecht
Leiter des Vineta-Museums