Dienstag, 1. Juni 2010

A. R. Penck in Rostock

.
Dr. Jörg-Uwe Neumann vom Verein "pro Kunsthalle" schrieb mir eine Einladung, die ich hiermit gerne weiterreiche:

Sehr geehrter Herr Dr. Ulrich Rose,

wir laden Sie herzlich zur Eröffnung unserer Sommerausstellungen am 6.Juni um 16 Uhr ein. Mit der Ausstellung „Kunsthalle Rostock im Dialog mit A.R.Penck“ ist das erste Projekt mit unserem Partner Weserburg (Museum for Modern Art, Bremen) realisiert worden. Gezeigt werden u.a. große Leinwände, Plakate, Künstlerbücher und Schallplattencover.



Im Zuge des Umbaus haben Heike Heilmann und Detlef Weitz einen neuen Blick auf die Sammlung der Kunsthalle geworfen. Die entwickelte Präsentation der Sammlung, unter dem Titel „In einem anderen Licht“, wird szenografisch mit den Werken von A. R. Penck in den Dialog gesetzt. Die Ausstellungen sind vom 6.Juni bis zum 29.August zu sehen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Jörg-Uwe Neumann
pro Kunsthalle e.V.

Kunsthalle Rostock Hamburger Straße 40 D-18069 Rostock

Telefon 0381 381-7000 Fax 0381 8016288 Kasse 0381 381-7008

E-Mail

Donnerstag, 27. Mai 2010

Neuer Blog für Literatur



Ein neuer Blog für Literaturinteressierte ist an die (Internet-) Öffentlichkeit getreten: pom-lit.de - Pommersche Literaturgesellschaft e.V., in persona vor allem der Greifswalder Literaturwissenschaftler Dr. Michael Gratz, gibt Raum für Diskussionen.

Bisher vor allem bekannt - und einschlägig berühmt! - ist die Gratzsche Lyrikzeitung. Sie hat nun eine Schwester - wie jede gute Zeitung.

Alsdenn: Kommentare erwünscht! Viel Erfolg dem neuen Blog!
.

Dienstag, 18. Mai 2010

Rehfeldt in Heringsdorf

Lutz Wohlrab schrieb mir eine E-Mail, die ich hier gerne weiterverbreite:

Lieber Herr Rose,

am 29. Mai werde ich um 17 Uhr im Kunstpavillon Heringsdorf zur Eröffnung der Robert-Rehfeldt-Ausstellung sprechen. Es werden dort auch Gemälde seines Freundes und Atelierpartners Ernst Schroeder aus dem Pommerschen Landesmuseum in Greifswald zu sehen sein.

Außerdem ist gerade eine zweite DVD von Rehfeldt in meinem Verlag
erschienen. Die erste findet sich hier.

Mit den besten Grüßen!
Lutz Wohlrab



Samstag, 15. Mai 2010

TanZZeiT 2010 am Theater Vorpommern



Tanzzeit 2010
Zwei zeitgenössische Choreographien von Raffaella Galdi und Ousseni Sako
Zwei Uraufführungen

Ab 20. Mai 2010 in Greifswald
Ab 28. Mai 2010 in Stralsund

Premiere


Bühne frei für den zeitgenössischen Tanz: Die TanZZeiT ist packend, intensiv, verrückt, fragil, befremdlich, pulsierend, interdisziplinär, ironisch und vieles mehr. Sie trägt die Handschrift internationaler Choreographinnen und Choreographen und findet im Jahr 2010 bereits zum 15. Mal statt.

Wir haben in diesem Jahr zwei spannende Gastchoreographen: Raffaella Galdi (Italien) und Ousséni Sako (Burkina Faso).

Raffaella Galdi wird einen Teil des Doppelabends gestalten und für und mit sieben TänzerInnen des Ballett Vorpommern eine Uraufführung kreieren. Die Italienerin lebt und arbeitet seit 2002 als Tänzerin, Choreographin und Videokünstlerin in Berlin und war bereits während der TANZTENDENZEN 2008 mit ihrem Solo „Modes of locomotion – Solo I“ in Greifswald zu sehen. Raffaella Galdi, in Italien geboren, arbeitet seit 1997 mit renommierten Choreografen zusammen. Seit 2002 entwickelt sie eigene Choreografien, z. B. im Rahmen von Residenz-Programmen.

Ousséni Sako, geboren in Burkina Faso, teilt sein künstlerisches Schaffen mit den Compagnien Kongo Ba Téria und Saliani Seydou, mit denen er viele internationale Tourneen und Festivals erarbeitet.

In Raffaella Galdis Choreografie "Relations" steht Rhythmus als ein ausschlaggebendes Lebenselement im Mittelpunkt: Der Mensch als lebendes Individuum, von einem natürlichen - asymmetrischen - Rhythmus bestimmt und gleichzeitig vielen äußeren, künstlichen - symmetrischen - Rhythmen ausgesetzt. Zusammen mit den Tänzerinnen und Tänzern setzt Galdi den menschlichen Körper in Relation zur Musik, lässt daraus zwischenmenschliche Beziehungen erwachsen; setzt diese ins Verhältnis zu Raum, Zeit, Kultur und reflektiert so uns umgebende gesellschaftliche Prozesse.

Mit der Zeit sind wir das geworden, was die Anderen - unsere Eltern, Freunde, Lehrer - bewusst oder unbewusst aus uns gemacht haben. Wir sind von den Systemen beeinflusst, denen wir angehören, die uns umgeben. "Wir sind die Anderen" von Ousséni Sako denkt darüber nach, wegzugehen und dem Anderen zu folgen ... „Wir sind die Anderen“ simuliert den vagen Raum, in dem Grenzen verwischen, Beziehungen sich lösen: genau da, wo Tanz sich neu erfindet. Es ist eine Einladung zu einer Reise durch den Tanz in eine Welt ohne Farben.

Der zeitgenössische Tanz steht als Sammelbegriff für die Vielfalt der choreographischen Tanzkunst der Gegenwart. Ausgangspunkt war das von Studenten-, Friedens-, Anti-Atomkraft-Bewegung, Terrorismus und der neuen Ostpolitik Brandts geprägte Deutschland der 1970er Jahre. Die Auseinandersetzung mit Körper, Bewegungsforschung, Authentizität, Gesellschaft, Raum und Umgebung war Antwort und Beginn dieser neuen Bewegung, die weltweit die Kunstszenen beeinflusst hat und Grundlage für ein neues Tanzverständnis geworden ist. Was als deutsches Tanztheater begann, verbindet heute Praxis und Theorie, Kunst, Wissenschaft und Forschung, Kampfsport- und Körperbewusstseinstechniken. Choreographinnen und Choreographen entwickeln unter Miteinbeziehung interdisziplinärer Arbeitstechniken und Videoinstallationen eine choreographische Variante der Konzeptkunst. Nicht nur die ästhetischen Aspekte machen den zeitgenössischen Tanz wichtig, sondern auch die Auseinandersetzung zwischen Künstler und Publikum, Individuum und Gesellschaft, Gegenwart und Erinnerung.


Mehr Informationen hier.

Freitag, 14. Mai 2010

Sommerauktion Rostock 2010 Reinhard Thürmer

Reinhard Thürmer. Serpents. 2010. Holz. bemalt. Nr.1. 87 mal 3,5 mal 2,5 cm. Startgebot. 372 Euro



www.kuenstlerbund-mv.de/index.php?id=953

1962 geboren in Halle/Saale
1981 Abitur in Magdeburg
1990-95 Bildhauerstudium an der Burg Giebichenstein Halle
1995-97 Zusatzstudium im Fachbereich Keramik, ebendort
seit 1997 in MV
2001 Stipendium für die Cité International des Arts in Paris
2003 Stipendium für das Virginia Center for Creative Arts, USA
2007 Landesstipendium für das Schleswig-Holstein-Haus in Rostock

Die Feldlerche
singt auf den Feldern -
aller Dinge ledig.
Basho

Donnerstag, 13. Mai 2010

sacra. ausstellungseröffnung

sacra. ausstellung in der universitätskirche rostock. 14.5.-26.6.2010

heute ist die eröffnung um 18. 30 Uhr http://www.theologie.uni-rostock.de/Holze/index.php?id=6372

Mittwoch, 12. Mai 2010

Sommerauktion Rostock 2010 Tanja Zimmermann

Tanja Zimmermann. Kirschblüte. 2009. Pigmente. Eitempera auf Leinwand. 80 mal 100 cm. Startgebot. 850 Euro



Tanja Zimmermann
Dorfstraße 5, 23992 Klein Warin, 038422 45992
mail@tanja-zimmermann.com
http://www.tanja-zimmermann.com/


1960 geboren in Pirna, aufgewachsen in Rostock
1967-1979 Schulbesuch, Abitur
1981-1987 Studium Malerei und Grafik an der HfBK Dresden, Diplom
1989-1991 Meisterschülerin bei Prof. J. Heisig
1995-1996 Künstlerinnen-Kurs Goldrausch VII
1998 u. 99 Stipendien der Stiftung Kulturfonds Berlin
2003 Arbeits-Stipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommern
2003 Ausbau eines Speichers zum Atelierhaus in Klein Warin, Mecklenburg-Vorpommern
2008 Kunstpreis der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe in Mecklenburg-Vorpommern
2006 Reise-Stipendium für die Insel Gotland, Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop
2008 Reise-Stipendium für Japan durch die Deutsch-Japanische Gesellschaft Rostock
Einzelausstellungen/Beteiligungen Auswahl
2009 BlattGold, Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, zeitgenössische Grafik,
Investition Kunst, Kunsthalle Rostock
2008 Art-Rainbow-Projekt, Osaka Seikei University Fakulty of Art and Design, Japan,
Fünf Positionen der Gegenwart in Mecklenburg-Vorpommern, Kunstsammlung Neubrandenburg,
Anonyme Zeichner¸ Künstlerhaus Bethanien Berlin
2005 15. Landesweite Kunstschau Mecklenburg-Vorpommern, Meer, Strand und Himmel
Schloss Plüschow
2003 Erinnerungsraum Landschaft, Brandenburgische Kunstsammlungen, Cottbus


Abstraktion kann uns die Welt näher rücken. Zeichnerisch, malerisch dem Lauf der Welt
auf der Spur. Einen roten Faden finden. Trotzdem und mit Lust Chaos zulassen, abstrahieren…
Das Unterbewusste ganz bewusst vermischt mit Gesehenem und heutigen Formen bzw. Bildsprachen - das will ich erreichen... und manchmal bleibe ich noch im Individuellen stecken...
will aber auch nicht beliebig - glatt werden... (und doch den Zeitgeist erfassen...)